Wie stehst du zu deinem Geburtstag? Freust du dich darauf, feierst du ihn gern?
 Vielleicht ist das gar keine Ja-oder-Nein-Frage. Es kann sich verändern – und für manche wandelt sich dieses Gefühl im Laufe der Jahre.

Ich habe vor ein paar Wochen einen runden Geburtstag gefeiert: Ich bin 60 geworden.

Mein Vater wollte oft am liebsten gar nicht an seinen Geburtstag erinnert werden. Das Älterwerden war für ihn kein einfaches Thema.

Ich selbst feiere meinen Geburtstag gern – und ich freue mich, wenn andere daran denken.

Am Leben zu sein ist etwas, das gefeiert werden darf, finde ich!

59 war für mich ein besonderes Alter, weil meine Mutter in diesem Jahr ihres Lebens gestorben ist. Als ich 59 wurde, war mir das sehr präsent, aber ich dachte, ich hätte die damit verbundenen Gefühle bereits verarbeitet.
Je näher ich meinem 60. Geburtstag kam, desto mehr spürte ich, dass da noch etwas in mir war – eine leise, unterschwellige Angst. Die Angst, vielleicht nicht über dieses Alter hinauszukommen.

Ich glaube, damit bin ich nicht allein. Vielen geht es so, wenn sie sich dem Alter nähern, in dem ein Elternteil gestorben ist – besonders, wenn dieser früh gegangen ist.

Kennst du das auch: Dass das Bild, das du als junger Mensch von einem bestimmten Alter hattest, überhaupt nicht mit dem übereinstimmt, wie es sich dann wirklich anfühlt, wenn wir da ankommen?

Älterwerden kann etwas Eigenartiges sein. Der Körper verändert sich, und es gibt so viele Vorstellungen, Erwartungen und auch Vorurteile. Gleichzeitig ist es etwas sehr Persönliches. Wir dürfen unsere eigenen Bilder vom Alter hinterfragen – und neu formen, wenn sie nicht mehr zu uns passen.

Ich habe einmal den Satz gehört: „Die einzige Alternative zum Älterwerden ist der Tod.“

Mein Fazit: Jeder Tag ist ein Geschenk. Und das möchte ich feiern. Vielleicht magst du dich anschliessen?

Ein kleiner „fun fact“ zum 60. Geburtstag

60 zu werden fühlt sich auf verschiedene Weise besonders an – und auch im chinesischen Horoskop hat dieses Alter eine besondere Bedeutung:
Es ist der Moment, in dem wir zu unserem ursprünglichen Tierkreiszeichen und unserem ursprünglichen Element zurückkehren.

In der chinesischen Tradition gibt es 12 Tierkreiszeichen. Anders als in der westlichen Astrologie, in der alle Zeichen innerhalb eines Jahres vorkommen, steht im chinesischen Horoskop jedes Zeichen für ein ganzes Jahr. Ich bin im Jahr des Pferdes geboren.

Dazu kommen fünf Elemente: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Mein Element ist Feuer – ich bin also ein Feuer-Pferd.

Im Laufe unseres Lebens begegnen wir unserem Tierkreiszeichen immer wieder, jeweils in Verbindung mit einem anderen Element. Erst mit 60 kehren wir sowohl zu unserem ursprünglichen Zeichen als auch zu unserem ursprünglichen Element zurück.
So kommen wir wieder in die volle „kosmische Unterstützung“ unserer wahren Natur.

Wenn wir nicht 120 Jahre alt werden, und diesen Zyklus noch einmal durchlaufen, bleibt das eine einmalige Erfahrung.

Ich richte mein Leben nicht nach der chinesischen Astrologie aus, aber ich finde diese Zusammenhänge faszinierend. Und im Moment habe ich tatsächlich das Gefühl, von einer starken, unterstützenden Energie getragen zu sein.

Auch im Qi Gong arbeiten wir mit den fünf Elementen. Jedes Organ ist einem Element zugeordnet. Die Organe des Frühlings – zum Beispiel Leber und Gallenblase – gehören zum Element Holz. Wenn wir sie unterstützen, stärken wir den Fluss des „Holz-Qi“ und bringen ihn wieder in Harmonie.

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Ich freue mich, von dir zu hören!