Seit ich vor einem Jahr aus dem Kanton Zürich weggezogen bin, wo ich mein ganzes Leben gelebt hatte (abgesehen von meinem Jahr in San Francisco), denke ich viel darüber nach, was „Wurzeln haben“ für mich eigentlich bedeutet.

Mit meinem Wegzug aus Zürich habe ich meine „äusseren“ Wurzeln zurückgelassen – aber ich habe auch viele „innere Wurzeln“, die ich mitnehmen konnte. Ich musste meine alte Wohnung, mein Quartier und Menschen zurücklassen, die ich früher fast täglich gesehen hatte. Gleichzeitig habe ich viele Verbindungen mitgenommen, die im Laufe der Jahre gewachsen sind.

Freundschaften, Menschen, die mir nahestehen, meine Beziehung zu mir selbst – all das sind Wurzeln, die mit mir geblieben sind.

Natürlich verändert sich vieles im Alltag. Aber echte Verbindungen bleiben bestehen, auch wenn wir physisch weiterziehen.

Trotzdem schätze ich es sehr, dass ich mich an meinem neuen Wohnort immer mehr zu Hause fühle.

Hierherzuziehen war ein grosser Schritt ins buchstäblich Unbekannte. Ich hatte noch nie vom Dorf gehört, in dem ich heute lebe, und kannte entsprechend auch niemanden hier.

Vor ein paar Wochen zum Beispiel fuhr ich in die Ferien und wusste, dass meine Sonnenblumen und all meine anderen Pflanzen bei meinen lieben Nachbarn in guten Händen waren. Auf dem Weg zum Bus traf ich ein paar Nachbarn, die mich fragten, ob ich in die Ferien fahre, und mir eine gute Reise wünschten.

Oder neulich, auf dem Heimweg vom Dorfladen, hörte ich jemanden meinen Namen rufen – es war ein anderer Nachbar – und wir gingen gemeinsam den Weg nach Hause.

Wir wissen nie, wie sich die Dinge entwickeln, wenn wir etwas Neues beginnen. Aber wir können offen sein, Visionen haben und auf Menschen zugehen. Manchmal – wahrscheinlich öfter als nicht – wird diese Offenheit erwidert. Und manchmal nicht. Und auch das ist okay.

Wir können nichts erzwingen – ich jedenfalls möchte lieber so durch’s Leben gehen. Aber wir können präsent sein, unserer Intuition und unserer (manchmal sich verändernden) Vision folgen und darauf vertrauen, dass Zeit und Umstände dabei helfen werden, neue Wurzeln wachsen zu lassen.

Natürlich habe ich noch nicht die Wurzeln, die ich in Zürich hatte – wie könnte ich, nach gerade einmal einem Jahr? Aber ich habe gute Verbindungen zu meinen Nachbarn gefunden, gehe gerne in die lokalen Geschäfte und liebe es, in der wunderschönen Natur hier spazieren zu gehen. Und das ist schon eine ganze Menge.

Ich glaube, zu den glücklichsten Menschen gehören diejenigen, die in sich selbst ein Zuhause gefunden haben – die eine so gute und liebevolle Beziehung zu sich selbst entwickelt haben, dass sie sich ganz und gar mit sich selbst wohlfühlen.

Qi Gong & Stillness kann uns dabei unterstützen, innere Wurzeln wachsen zu lassen, uns tief mit uns selbst zu verbinden und in uns selbst ein Zuhause zu finden.

Wenn wir in uns selbst verwurzelt sind, fällt es uns leichter zu spüren, was zu uns gehört und was nicht. Das ist besonders für hochsensible Menschen wichtig, die Energien aus ihrem Umfeld leicht aufnehmen. Wenn wir gut mit uns selbst verbunden sind, merken wir auch eher, wenn etwas von aussen kommt, das nicht unseres ist.

Komm mit mir auf diesen schönen Weg!

Apropos Wurzeln:

Meine wunderbare Shiatsu-Therapeutin Daniela Zehnder, die auch Physiotherapeutin und Spiraldynamik-Therapeutin ist, und ich haben uns für einen Workshop zusammengetan.

Er heisst „Meine Füsse – Meine Basis“ und findet am 19. September 2026 in ihrer Praxis in Richterswil am wunderschönen Zürichsee statt.

Der Nachmittags-Workshop wird je nach Teilnehmenden auf Schweizerdeutsch oder Deutsch durchgeführt.

Hier findest du weitere Informationen.

Wir würden uns sehr freuen, dich dabei zu haben!